31. Oktober 2007
Im April 2007 bin ich mit einer Gruppe aus Sexten in die Dauphine gefahren. Die Dauphine ist für mich eines der besten Gebiete die ich kenne. Es war eine geniale Woche, super Abfahrten, wir hatten einen Riesenspass. Am letzten Tag habe ich ein Tal vorgeschlagen, das ich selber nicht kannte. Ich spurte 1500 Hm. Ein ganz unberührtes Tal fast wie eine Erstbegehung. Mit viel Erfahrung gelang es mir, eine sichere Spur zu finden. Letztendlich oben am Gletscher waren es 70 cm Neuschnee. Belohnt wurden wir mit einer Abfahrt die man in den Alpen suchen muss.
30. Oktober 2007

Am 30. Juni 2007 feierten wir die Wiedereröffnung der Bonnerhütte am Toblacher Pfannhorn. Es waren mehrere hundert Leute zu Gast. Alfred’s Traum, einmal eine Berghütte zu übernehmen wurde somit Wirklichkeit.


Die Renovierung der Hütte zog sich über ein gutes Jahr dahin, da sie in einem sehr schlechten Zustand war. Man kann sagen es war eine Ruine. Aber das hielt uns nicht davon ab, die Hütte wieder in Schwung zu bringen. Unsere enge Freundschaft, viel Begeisterung und Optimismus haben dies möglich gemacht. Auch ich selbst habe viele Tage am Bau der Hütte verbracht und möchte keinen einzigen davon missen. „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens, was soll ich damit anfangen?“ (Ayya Khema)
30. Oktober 2007
In meinem Kopf  war schon des längeren die Idee geboren, in der Westseite des Gaisele eine neue Route zu klettern. Stauder Peppe, einer meiner besten Freunde, war sofort begeistert. Im Herbst 2006 zogen wir los. Gleich von Anfang an gings richtig zur Sache. Mit viel Respekt gratulierte ich Peppe zur ersten Seillänge, die im unteren achten Grad eincheckt. Dann ging es moderater weiter. Es folgen noch mehrere schöne 6 er Seillängen in bestem Fels. Ein Anfang war gemacht. Erst 2007 im Oktober steigen wir wieder ein. Diesmal sind wir zu dritt. Es kommt Bruno Schneider, Bergführer aus Sillian, mit uns mit. Wir schaffen das ganze Material wieder zum letzten Stand hoch. Wir arbeiten perfekt zusammen. Heute steigen wir bis zum Gipfel. Es ist ein super intensives Gefühl, in ein Gelände zu klettern, wo noch kein Mensch war. Man schätzt die Schwierig- keit einer Seillänge ungefähr ein, aber genau weiß man es erst, wenn man dort ist. Es gelingt uns relativ schnell, die Route zu beenden. Bruno klettert die letzte Seillänge. Alles abgebaut freue ich mich auf meine erste Rotpunktbegehung. Hoffe, dass die Witterung dies noch zulässt.
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Martin Kopfsguter
Berg- und Skiführer
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Was du tust ist wichtig, wichtiger aber ist, wovon du träumst - und dass du an deine Träume glaubst. (Sergio Bambaren)
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